Corona-Virus

Sollten Sie betroffen sein oder den begründeten Verdacht haben, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben, so ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 Ansprechpartner für Erkrankte.

Was ist bisher über das Virus bekannt?

Das derzeitige Virus gehört wie auch das SARS- und MERS-Virus zur Virusfamilie der β-Coronaviren. Das als SARS-CoV-2 bezeichnete Virus ist nur eine neue Variante, die vermutlich von Wildtieren auf den Menschen übertragen wurde.

Wann besteht der begründete Verdacht auf eine SARS-CoV-2 Infektion?

Wenn Sie in einem Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem bestätigtem SARS-CoV-2-Fall hatten, sowie Symptome einer klassischen Atemwegserkrankung zeigen, wie  

  • Fieber
  • Halskratzen
  • Schnupfen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Husten

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Es wird von Mensch zu Mensch übertragen. Auch bei leichten Krankheitssymptomen können Infizierte das Virus bereits weiterreichen. Die Übertragung findet über Tröpfchen aus den Atemwegen  statt, die beim Husten, Sprechen oder Niesen ausgeschieden werden. Diese können auch einige Zeit auf unbelebten Oberflächen überleben und infektionstüchtig bleiben.

Wie lange ist die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch Krankheit)?

Es wird von bis zu 14 Tagen ausgegangen. Nach der WHO liegt der Durchschnitt bei 5 bis 6 Tagen.

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

  • Ältere Menschen ab 60 Jahren
  • Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem (z.B. Patienten nach Chemotherapie oder einer Autoimmunerkrankung)

Gibt es bereits einen Impfstoff?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung und wann es einen geben wird ist unbekannt.

Wie kann ich mich und andere Personen vor Corona schützen?

Im privaten Alltag ist das gründliche Händewaschen mit Seife die wirksamste Maßnahme. Vermeiden Sie das Hände schütteln und das Fassen in das eigene Gesicht so gut wie möglich. Das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette ist wichtig. Wenn Sie einer krankheitsverdächtigen Person begegnen, nehmen Sie 1-2 Meter Abstand ein. Vermeiden Sie Veranstaltungen in denen sich große Menschenmassen aufhalten. Schränken Sie auch Ihre privaten sozialen Kontakte so weit wie möglich ein.

Ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im privaten Alltag notwendig?

Das Tragen einer Atemschutzmaske im privaten Alltag ist nur sinnvoll, wenn Sie bereits erkrankt sind. Diese Maßnahme dient dem Fremdschutz. Für den Eigenschutz ist es jedoch ungeeignet. Bitte beachten Sie auch, dass in Kliniken das Material dringend benötigt wird und Hamsterkäufe von Privatpersonen den Markt unnötig belasten.

Wie ist das Kreiskrankenhaus Alsfeld vorbereitet?

Um handlungsfähig zu bleiben haben wir eine Reihe von Maßnahmen ergriffen:

  • Unsere Mitarbeiter sind in einem klaren Ablaufschema geschult und wirken an effektiven Prozessen zur Eindämmung mit.
  • Ein Krisenstab mit Fachexperten tagt 2x pro Woche um die aktuellen Maßnahmen zu besprechen und anzupassen.
  • Die Isolation von Coronapatienten ist gewährleistet.
  • Der Besucherverkehr ist entsprechend der Verordnung des Landesministeriums eingeschränkt.
  • Es sind alle Maßnahmen getroffen wurden um den Schutz von Besuchern und Angehörigen sicher zu stellen.
  • Über Plakate und Aushänge im Haus und unserer Webseite tragen wir zu einer transparenten Informationspolitik bei.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter der Krankenhaushygiene gerne zur Verfügung:

Ralf-Michael Wagner

Krankenhaushygieniker

E-Mail:                 r.wagner@kkh-alsfeld.de

Jens Brendler

Hygienefachkraft

Telefon:              +49 (0) 6631 | 98 – 7155

E-Mail:                 j.brendler@kkh-alsfeld.de

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